Der Kindergarten im Freundschaftshaus 

Im Freundschaftshaus wurde im Juni 2002 eine Kindertagesstätte eröffnet.
Der große Raum im Freundschaftshaus dient morgens als Kindertagesstätte. Für 5 Stunden am Morgen besuchen 25 Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren den Kindergarten.
Die Kinder armer, kinderreicher Familien sind in Posorja sich selbst überlassen. Im weitesten Sinne sind sie als Kinder der Straße zu bezeichnen.
Sie spielen und leben in der Umgebung ihrer "Behausungen" im Dreck der Straße. Die Ernährung ist mangelhaft.
Durch den Besuch des Kindergartens erhält das Leben der Kinder, für einige Stunden des Tages, eine gewisse Regelmäßigkeit.
Die Kinder werden ihrem Entwicklungsstand entsprechend angeleitet und gefördert.
Der Besuch des Kindergartens dient auch der Vorbereitung auf den späteren Schulbesuch.
Die Kinder können sich waschen und spielen.
Sie bekommen sauberes Wasser zu trinken.
Als Zwischenmahlzeit bekommen sie Saft, Obst oder Milch. Ein Mittagessen ist noch nicht finanzierbar, da uns dazu regelmäßige Spender fehlen.

Zwei Frauen aus Posorja betreuen die Kinder.
Die Betreuerinnen sind pädagogisch ausgebildet.
Sie haben letztes Jahr ihre Ausbildung beendet. Mi-Mañana hat diese Ausbildung der Frauen mitfinanziert.