Freundschaftshaus Die 3. Aufgabe des Vereins bestand darin,
ein  "Freundschaftshaus"  
für die Patenkinder und ihre Angehörigen zu bauen.

Das  "Freundschaftshaus"  wurde im Juni 2001 mit großem Erfolg in Posorja eingeweiht.
Es liegt oberhalb des Hafens von Posorja, direkt neben der Kirche.

Das  "Freundschaftshaus"  ist ein Treffpunkt für die Patenkinder und ihre Angehörigen.
In den Räumlichkeiten bietet sich die Möglichkeit Hausaufgaben zu machen.
Ein Sprech- und Untersuchungszimmer für freiwillig arbeitende Ärzte in Posorja befindet sich im Haus.
Die Frauen haben die Gelegenheit an Nähmaschinen zu arbeiten.
Dusch- und Waschräume sowie ausreichend Toiletten sorgen für die notwendige Hygiene.
Freundschaftshaus Das  "Freundschaftshaus"  hat einen großen Raum für einen Kindergarten.
Durch den Besuch des Kindergartens erhält das Leben der Kinder für einige Stunden des Tages eine gewisse Regelmäßigkeit.
Der Kindergartenbesuch ist auch eine Vorbereitung auf den Schulbesuch.
Wir möchten den Kindergartenkindern täglich ein vitaminreiches Essen zu geben.


 

 

 

Der Kindergarten im Freundschaftshaus 

Im Freundschaftshaus wurde im Juni 2002 eine Kindertagesstätte eröffnet.
Der große Raum im Freundschaftshaus dient morgens als Kindertagesstätte. Für 5 Stunden am Morgen besuchen 25 Kinder im Alter von 3 bis 5 Jahren den Kindergarten.
Die Kinder armer, kinderreicher Familien sind in Posorja sich selbst überlassen. Im weitesten Sinne sind sie als Kinder der Straße zu bezeichnen.
Sie spielen und leben in der Umgebung ihrer "Behausungen" im Dreck der Straße. Die Ernährung ist mangelhaft.
Durch den Besuch des Kindergartens erhält das Leben der Kinder, für einige Stunden des Tages, eine gewisse Regelmäßigkeit.
Die Kinder werden ihrem Entwicklungsstand entsprechend angeleitet und gefördert.
Der Besuch des Kindergartens dient auch der Vorbereitung auf den späteren Schulbesuch.
Die Kinder können sich waschen und spielen.
Sie bekommen sauberes Wasser zu trinken.
Als Zwischenmahlzeit bekommen sie Saft, Obst oder Milch. Ein Mittagessen ist noch nicht finanzierbar, da uns dazu regelmäßige Spender fehlen.

Zwei Frauen aus Posorja betreuen die Kinder.
Die Betreuerinnen sind pädagogisch ausgebildet.
Sie haben letztes Jahr ihre Ausbildung beendet. Mi-Mañana hat diese Ausbildung der Frauen mitfinanziert.


 

 

 Das Arztzimmer

 

Das Arztzimmer im Freundschaftshaus
Für die ärztliche Betreuung gibt es im Freundschaftshaus ein Behandlungszimmer.

Ein Arzt aus Guayaquil stellt sich regelmäßig für bedürftige Menschen zur Verfügung.

Einmal pro Monat werden die Erwachsenen und die Kinder des Projektes kostenlos medizinisch versorgt.

Der Arzt arbeitet ehrenamtlich.
Der Arzt untersucht ein Kind


Der Arzt untersucht ein Baby




 

 

 

Bibliothek im Aufbau 

Vitrinen für die Bibliothek Besonders freuen wir uns darüber, eine Kinderbibliothek im Freundschaftshaus einrichten zu können.
Durch eine gezielte Spende konnten bereits 2 Vitrinen gekauft werden.


Vitrinen für die Bibliothek
Vitrinen für die Bibliothek
Vitrinen für die Bibliothek Kinder-, Sachbücher, Nachschlagewerke sind schon gespendet oder angeschafft worden (natürlich auf spanisch).
Wir möchten damit die Lesefreudigkeit der Kinder wecken und unterstützen.
Durch die Bücher in der Bibliothek erfahren die Kinder andere Inhalte, als die aus den Schulbüchern.

Geplant ist eine regelmäßige Ausleihe der Bücher für die Kinder.
Vielleicht können wir das Bücherangebot der Bibliothek auch auf Erwachsene erweitern.
Vitrinen für die Bibliothek
  Vitrinen für die Bibliothek  


 

 

Weiterbildung im Freundschaftshaus

Erwachsene lernen nähen 

Der große Mehrzweckraum im Freundschaftshaus wird vielfältig genutzt.
Im Mai 2002 startete der erste Nähkurs.
Seitdem kommen Frauen aus Posorja in das Freundschaftshaus, um an zwei Nähmaschinen zu arbeiten.
Sie nähen für den Eigenbedarf und den Verkauf in Posorja und Umgebung.
Es entstehen Sitzkissen, Kleidung, Wäschebeutel, Reistopfmützen u.ä.

Frauen lernen nähen
 
Erste Werke wurden im Herbst 2002 in Goslar auf dem Basar verkauft, so z.B. Leseknochen und Taschen.
Im April 2003 wurde der zweite Nähkurs angeboten, an dem 25 Frauen teilnahmen.
Unter fachlicher Anleitung stellten die Frauen Patchwork-Arbeiten her,
außerdem lernten sie sticken und stricken.
  Frauen lernen nähen