Liebe Mitglieder, Paten, Freunde und Förderer des Freundeskreises Mi Mañana,

viele von Ihnen haben in den Nachrichten von dem großen Erdbeben in Ecuador gehört, gelesen, ….. und sind zu Recht besonders besorgt um die Kinder und Familien in Posorja. Über Mail und Telefon haben viele Paten Ihre Betroffenheit und Sorge ausgedrückt.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir in dieser außergewöhnlichen Situation nicht auf jede einzelne Ihrer zahlreichen Nachfragen antworten können. Die folgenden Zeilen werden Ihnen die Lage in Posorja schildern:

Frau von Buchwald-Gabbert, wie auch eine Mitarbeiterin Frau Charito Jaime aus Posorja teilen mit, dass das Erdbeben auch in Posorja heftig zu spüren war.

Zu unserer Erleichterung schrieb Frau Jaime, dass niemand von unseren Kindern, Familien, Lehrkräften und Angestellten zu Schaden gekommen sind. Alle sind mit dem Schrecken davongekommen.
Am Gebäude unseres Freundschaftshauses und der Schule gab es glücklicherweise keine Schäden.

Noch hat sich die Situation nicht beruhigt. Frau von Buchwald-Gabbert berichtet, dass täglich Erdstöße zu merken sind und die Warnung vor weiteren Nachbeben immer noch gilt. Uns bleibt im Moment nur die Hoffnung, dass die Erde bald zur Ruhe kommt und Posorja weiterhin verschont bleibt.

Das Zentrum des Bebens lag im Nordwesten des Landes, an der Küste. Die Ausmaße der Zerstörung und des Leides wurden uns in allen Nachrichten berichtet. Unser Mitgefühl und unsere Gebete gelten allen Menschen, die beim Beben getötet wurden, den Hinterbliebenen sowie den Menschen, die ihr Hab und Gut verloren haben. Die internationale Hilfe ist bereits angelaufen, viele Organisationen haben Spendenkonten für die Erdbebenopfer eingerichtet.

Danke für alle Sorge und Denken an die Menschen in Ecuador,
besonders für die Menschen, die uns im Projekt Mi Mañana anvertraut sind.

Mit freundlichen Grüßen im Namen des Freundeskreises „Mi Mañana e.V.“

Marion Lütge 
Stellvertretene 

Kirsten Rappard
Vorsitzende Schriftführerin